Lernen muss Spaß machen

Anatomie, Physiologie und Pathologie sind die Grundlagen aller tiertherapeutischer Tätigkeiten. Egal ob Tiermedizinstudent oder angehender Tierheilpraktiker- alle weiteren therapeutischen Verfahren bauen auf dieses Wissen.

Die angebotenen modernen und interaktiven Online-Lektionen, kombiniert mit Test- und Quizfragen, arbeiten den gesamten Stoff der Anatomie, Physiologie und Pathologie der Haustiere ab. Dieses Wissen bildet die Grundlage, auf der bspw. das therapeutische Wissen eines Tierheilpraktikers aufbauen muss.

Gelernt wurden bisher die Inhalte normalerweise in Vorlesungen, in denen ein Dozent die komplexesten Inhalte Folie für Folie herunterrasselt. Nach den Vorlesungen hat man das meiste dann sofort wieder vergessen, weil wir die neuen Informationen nicht mit anderem Wissen verankern konnten. Vor den Klausuren werden die Fakten auswendig gelernt und zur Prüfung möglichst genau wiedergegeben. Oft sind die didaktischen Methoden derartig trocken, dass jeder Spaß auf der Strecke bleibt. Diese Form der Wissensvermittlung regt auch sehr selten dazu an, sich tief in die Themen hinein zu begeben und in die übergeordneten Zusammenhänge einzuordnen. Außerdem war es mit einem enormen Aufwand und vielen Kosten verbunden, an den Seminarort zu gelangen. Für Interessenten mit vielen Verpflichtungen oder die im Schichtdienst arbeiten fast nicht zu bewältigen.

Ich begeistere mich für diese medizinische Thematik und möchte hier ganz andere Wege der Wissensvermittlung gehen. Die neuen Medien eröffnen uns derartig viele Möglichkeiten, so dass wir selbst die schwierigsten Inhalte so aufarbeiten können, dass wir sie verstehen können anstatt sie auswendig zu lernen.

Therapeutisch tätig zu sein ist eine große Verantwortung

Gerade bei Tieren, die uns ihre Beschwerden nur durch ihr Verhalten offenbaren können, sind wir auf sorgfältige Beobachtungen angewiesen und wir müssen in der Lage sein, Differenzialdiagnosen zu stellen. Meines Erachtens sind hier die Tierheilpraktiker und Tierhomöopathen noch mehr gefordert, weil ihnen oft nicht das diagnostische Equipment der Tierärzte zur Verfügung steht.

Viele Schulen bieten die Ausbildung „Tierheilpraktiker“ an. Dieser Begriff orientiert sich an dem „Heilpraktiker“ im Humanbereich und sagt nichts über die angebotenen Therapierichtungen aus. Der Tierheilpraktiker muss über fundierte medizinische Grundkenntnisse verfügen, möglichst sichere Diagnosen und Prognosen stellen können und muss vor allem meldepflichtige Erkrankungen, für die ein Therapieverbot besteht, erkennen können. Außerdem sollte er seine Grenzen kennen und wissen, wann er einen Patienten an eine Klinik oder einen Tierarzt weiterschicken muss. Zu diesen fundierten Grundkenntnissen sollte dann eine Spezialisierung auf bestimmte Therapiemethoden erfolgen. Manche spezialisieren sich auf Akkupunktur oder TCM, ich habe mich beispielsweise auf klassische Tierhomöopathie spezialisiert. Das heißt, egal für welche Therapierichtung man sich entscheidet, die medizinischen Grundkenntnisse brauchen wir für alle Therapierichtungen.

komplexe Lerninhalte mittels Online-Lektionen lernen

Ich selbst habe meine 4 1/2 jährige Ausbildung zum Tierhomöopathen neben einem sehr stressigen Berufsalltag gemacht. Schon dort hatte ich begonnen, die komplexen Inhalte der tiermedizinischen Inhalte in einfachen Powerpoint-Lektionen aufzuarbeiten, um mir das Lernen zu vereinfachen. So konnte ich die Inhalte immer wieder häppchenweise in freien Minuten anzusehen und mehrmals zu wiederholen.

Didaktik ist mir wirklich wichtig. Um sich schwierige Inhalte merken zu können, müssen die neuen Informationen mit bekanntem Wissen verknüpft werden. Es sollten möglichst viele Sinne angesprochen werden, das Wissen regelmäßig wiederholt und abgeprüft werden und der Wissenstransfer geübt werden.

Eselgespann

Eselsbrücken

Herztherapie 2

Ich habe viel herumexperimentiert mit den Lektionen, der Tonqualität und den Möglichkeiten, Quizfragen zu integrieren. Das Wissensspektrum, dass erarbeitet wird, befähigt nun die Studenten, die wirklich anspruchsvolle tiermedizinische Prüfung beim Bundesverband klassischer Tierhomöopathen Deutschlands e.V. (BkTD e.V) ablegen zu können. Die Lektionen können Grundlage sein für alle tiertherapeutischen Berufe, die fundiertes Wissen über Anatomie, Physiologie und Pathologie der einzelnen Organsysteme benötigen. Selbst Tierarzthelfer könnten davon profitieren.

praktische Fertigkeiten

Wir hatten in unserer Ausbildung damals noch einige Seminare, an denen wir vor allem die Propädeutik praktisch an Tieren lernen sollten. Das waren schöne Seminare und sicher auch wertvoll, aber ich bin heute der Ansicht, dass diese kurzen Momente an ein paar Tieren nicht ausreichen, um in der Praxis sicher bestehen zu können. Bei vielen Schulen tummeln sich Trauben von Studenten um ein paar wenige Tiere, die die Untersuchungsgänge immer und immer wieder über sich ergehen lassen müssen. Eine gute Einzelbetreuung jedes Studenten ist auf Grund der hohen Teilnehmerzahlen oft nicht gegeben, so dass man nach den Seminaren vielleicht einen ersten Eindruck bekommen hat, danach aber wieder auf sich allein gestellt ist. Um jeden Einzelfall kompetent beurteilen zu können müssen wir hunderte  unterschiedlicher Tiere untersucht haben- dicke, dünne, unruhige und unkooperative. Das lernt man am besten, wenn man längere Praktika bei Tierärzten oder in Tierkliniken macht und möglichst viele verschiedene Tiere untersucht. Auch für die Propädeutik haben die Online-Lektionen aus meiner Sicht klare Vorteile. Man kann es sich unendlich oft ansehen, physiologische und pathologische Geräusche immer wieder anhören. Und dann ist es wichtig, ehe wir uns mit unseren Bemühungen auf kranke Tiere stürzen, möglichst viele gesunde Tiere zu untersuchen. Erst dann fallen uns nämlich die Unterschiede und die pathologischen Abweichungen auf.

Lernen sollte Spaß machen, denn alles was uns Spaß macht, können wir uns viel leichter merken. Das ist mein Ziel und ich freue mich über jeden, der Lust hat, mit mir diesen anspruchsvollen Weg zu gehen

2 thoughts on “Lernen muss Spaß machen

    • Hallo Ina, der Kurs hat am 15. Oktober begonnen, seither haben wir den Atmungsapparat durchgenommen und diese Lektionen sind bisher freigeschaltet. Morgen fangen wir mit dem Herz-Kreislauf an. Wenn Du mit einsteigen möchtest ist das kein Problem. Die monatliche Kursgebühr beträgt 96,00€ (zahlbar immer am 15. jeden Monat), Oktober und November müssten dann noch beglichen werden und dann würdest Du für alle Inhalte freigeschalten. Die Freischaltung würde auch für Dich dann für 18 Monate erfolgen. Wenn Du Dich anmelden möchtest, dann schicke mir eine mail an: tierheilpraxis-stoppel@t-online.de, ich würde Dir ein Anmeldeformular zuschicken. Es würde mich freuen, wenn Du noch zu uns stoßen würdest!
      herzliche Grüße
      Friederike Stoppel

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